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Du hast viel gegeben. Jetzt bist du selbst dran.

Muttersein kann dir sehr viel bedeuten. Dich darin zu verlieren, muss nicht dazugehören. Du verdienst eine Struktur, die dich als Person stärkt und nicht nur das, was du für andere leistest.

Du wachst als Mutter, Partnerin oder Mitarbeiterin auf. Aber wann hast du dich zuletzt zuerst als du selbst wahrgenommen? Das eigene Selbstbild kann langsam in den Hintergrund rücken. Manchmal fällt es erst beim Blick in den Spiegel auf, wenn dir die Frau darin fremd vorkommt. Das bedeutet nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt. Vielleicht bist du erschöpft und brauchst mehr Halt und Entlastung, als dein Alltag dir gerade bietet.

Eine Mutter schreibt in einem stillen Moment am Morgen in ein Notizbuch
Dich selbst wiederzufinden beginnt mit einem geschützten Moment, der dir gehört.
Eine Mutter betrachtet sich ruhig und entschlossen im Spiegel
Muttersein verändert dich. Du darfst dabei als eigene Person sichtbar bleiben.
Eine Mutter macht in einem ruhigen Zimmer bei Tagesanbruch eine Atemübung
Kleine Rituale vor den Aufgaben des Tages können dir eine festere Grundlage geben.

Das folgende Video greift die Veränderung des Selbstbilds auf, um die es hier geht. Alexandra Sacks beschreibt den Übergang zur Mutterschaft als psychologische Veränderung. Sich selbst dabei neu zu finden, ist kein Egoismus: Es schafft Raum für die Frau hinter der Rolle.

Ansehen: Alexandra Sacks über den Übergang zur Mutterschaft Video auf Englisch. Welche Untertitel verfügbar sind, bestimmt der Anbieter.

Was sich verändern kann

  • Schaffe mit eigenen Morgen- und Abendroutinen wieder Zeit und Raum für dich
  • Stärke deine Belastbarkeit, damit du nicht dauerhaft über deine Kräfte hinaus gibst
  • Entwickle tägliche Rituale, die dich mit dir selbst jenseits des Mutterseins verbinden

BTO-Werkzeuge, die dich unterstützen

Ausgewählte Übungswege

Der Morgen, der dir gehört

Täglich
15 Min., bevor die anderen aufwachen

Eine Atemübung, ein Vorsatz für dich selbst – nicht für die Familie – und eine Frage zur Spiegelarbeit.

Wann es passt: Jeden Morgen.

Finde dich selbst wieder

Einmalig
40 Min.

Eine angeleitete Reflexion darüber, wo du dich verloren hast, was du aufgegeben hast und was du wieder aufbauen möchtest.

Wann es passt: Wenn du das Gefühl hast, ganz in deiner Rolle verschwunden zu sein.

Dein wöchentlicher Selbstcheck

Wöchentlich
30 Min.

Blicke zurück: Wie viel Zeit gehörte diese Woche dir? Was hast du für deine Entwicklung getan? Wo hast du mehr gegeben, als dir guttat?

Wann es passt: Jeden Sonntag.

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